Baufinanzierungssoftware
Rasche
Bearbeitung
via Internet
Immer mehr
gewinnt das
Internet als
Vertriebskanal
für
Finanzdienstleistungen
an
Bedeutung.
Wurden im
Jahr 2000
circa 500
Millionen
Mark
Baufinanzierungen
über dieses
Medium
akquiriert,
so
prognostiziert
eine Studie
der
Marktforscher
von
Forrester
Research
Deutschland
für 2004 ein
Umsatzvolumen
von 35
Milliarden
Mark - eine
Steigerung
des Anteils
an der
gesamten
Baudarlehenssumme
von circa
0,2 Prozent
auf circa 15
Prozent.
Den Markt
teilen sich
zur Zeit
Vermittler
und
Direktbanken.
Hierbei
werden
unterschiedliche
Angebots-
und
Servicetiefen
erreicht.
Das Problem
sämtlicher
Anbieter von
Baudarlehen
ist jedoch
die Prüfung
der
eingereichten
Unterlagen,
die aufgrund
der
Komplexität
auf dem
klassischen
Weg viel
Zeit
erfordert.
In der
Konsequenz
muss ein
abschlusswilliger
Kunde unter
Umständen
Wochen auf
seine
Kreditentscheidung
warten. Neue
Programmlösungen
für
Finanzdienstleister
sollten
deshalb
neben der
Internetfähigkeit
vor allem
die
Verkürzung
von
Entscheidungsprozessen
in den
Vordergrund
stellen.
Gemeinsam
mit dem
Bochumer
Software-Entwickler
Immo-Data
hat die
Westdeutsche
ImmobilienBank
unter dem
Namen
"ImmoBank
direkt" ihr
Baufinanzierungsangebot
internetfähig
gemacht.
"Wir bieten
dem
Interessenten
damit die
Möglichkeit,"
erläutert
Andreas
Brinkmann,
Geschäftsbereichsleiter
Wohnungsbaufinanzierung
bei dem
Münsteraner
Kreditinstitut,
"Produktinformationen
abzurufen,
die
aktuellen
Konditionen
einzusehen,
sich online
beraten zu
lassen und
online einen
Finanzierungsantrag
zu stellen."
Ein
Schwerpunkt
dieser
Entwicklung
sind die
Beratungstools,
die dem
Interessierten
verschiedene
Möglichkeiten
bieten,
seine
Vorstellungen
unter
Berücksichtigung
steuerlicher
Auswirkungen
und auch der
Eigenheimzulage
auf
Machbarkeit
und
Belastung zu
prüfen.
Daneben kann
das Angebot
der
"ImmoBank
direkt" mit
einem
anderen
Finanzierungsangebot
verglichen
werden. Ein
Tilgungsplanrechner
rundet das
Angebot ab.
Um die
mehrfache
Dateneingabe
zu
vermeiden,
hat der User
die
Möglichkeit,
seine
Finanzierungsdaten
aus der
Beratung in
den
Online-Finanzierungsantrag
zu
übertragen.
Der
Finanzierungsantrag
ist der Kern
des
Internetauftrittes.
Das bisher
genutzte
Formular
soll künftig
durch einen
voll
dynamischen,
modularen
Antrag
ersetzt
werden, der
intelligent
die
Dateneingaben
des
Antragstellers
nutzt, um
Felder und
Masken ein-
und
auszusteuern.
Der
Finanzierungssuchende
benötigt
daher nur
wenige
Masken, um
die für sein
Finanzierungsvorhaben
notwendigen
Daten
einzugeben;
zusätzlich
wird er auf
jeder Seite
durch
Plausibilitätschecks
und
Hilfemasken
unterstützt.
Eine
Verknüpfung
zur
Konditionsdatenbank
sowie die
direkte
Generierung
eines
Tilgungsplans
sind bereits
heute
implementiert.
Da der Kunde
gegebenenfalls
beim
Ausfüllen
seines
elektronischen
Formulars
Angaben
benötigt,
die ihm
nicht
unmittelbar
am
Bildschirm
zur
Verfügung
stehen, kann
er die
Eingabe
unterbrechen
und später
wieder
fortsetzen.
In diesem
Fall bleiben
die bereits
erfassten
Daten für
eine fest
vorgegebene
Zeit
gespeichert.
Zur
eindeutigen
Zuordnung
der Daten
muss der
User dann
jedoch einen
Benutzernamen
und ein
Kennwort
angeben:
Beide bilden
den
Schlüssel
zum erneuten
Zugang zum
Datensatz.
Bei
Problemen
kann der
User über
einen
Call-me-back-button
eine
telefonische
Verbindung
zu dem
fachkompetenten
Beratungszentrum
der
Westdeutschen
ImmobilienBank
aufbauen.
Der
Finanzierungsberater
im
Beratungszentrum
hat die
gleiche
Datensicht
wie der User
und kann
nach
Absprache
mit ihm
temporär die
Dateneingabe
für ihn
übernehmen.
Vollständige
Datensätze
werden
automatisch
an das
Backoffice-System
Immobüro der
Firma
Immo-Data
weitergeleitet.
Innerhalb
dieses
Systems
werden alle
für die
Kreditentscheidung
und den
Vertragsabschluss
notwendigen
Informationen
gebündelt
und
gewertet.
Hierzu ist
eine
Schufa-Online-Verbindung
sowie ein
Scoring- und
Ratingsystem
implementiert.
Derzeit wird
über das
Produkt
Immocheck
eine
weitreichende
Objektdatenbank
angeschlossen,
die neben
Bodenrichtwerten,
Wohnumfelddaten,
Luftbildaufnahmen,
Straßenkartenausschnitten
auch eine
komplette
Beleihungswertdatenbank
beinhaltet,
die durch
die
beteiligten
Banken und
Versicherungen
gefüllt
wird. Bei
Bedarf
können dann
auch
Creditreform-Daten
(Gewerbe)
oder
CEG-Daten
(Privatpersonen)
zur
Verfügung
gestellt
werden. Nach
der
Kreditentscheidung
lassen sich
sämtliche
Vertragsunterlagen
einschließlich
Sicherheitenverträge
ausdrucken
bzw. per
Mail
versenden.
Ebenfalls
werden via
automatisierter
Schnittstelle
alle
relevanten
Daten in das
juristische
System
übertragen.
"Durch den
konsequenten
Einsatz
aufeinander
abgestimmter
Software
sowie die
Programmierung
der
Anwendungen
in einer
Hand ist bei
uns nun ein
System im
Einsatz, das
einen
unterbrechungsfreien
Workflow von
der Beratung
des
Interessenten
über die
Antragstellung
und den
Vertragsabschluss
bis hin zur
Datenübertragung
zum
juristischen
System
erlaubt",
hebt Andreas
Brinkmann
hervor. Dies
sei eine
wesentliche
Voraussetzung,
um die
heutigen
Anforderungen
des Marktes
an eine
kostengünstige
Finanzierung
zu erfüllen.
+
Bildunterzeile:
Spezielle
Software
bietet dem
Bauinteressenten
verschiedene
Möglichkeiten,
schon im
Internet
seine
Vorstellungen
unter
Berücksichtigung
steuerlicher
Auswirkungen
und auch der
Eigenheimzulage
auf
Machbarkeit
und
Belastung zu
prüfen.